The Worl'd Ecoclimates - A New Digital Climate Classification and Its Importance for Modelling Future Climate Change.
Nach 20 Jahren ist für Niedersachsen eine neue großmaßstäbige Karte der potenziellen natürlichen Vegetation erschienen.
Weiterlesen: Karte der potenziellen natürlichen Vegetation (PNV) für Niedersachsen
Wenn es um Biodiversität geht, blicken Forschung und Öffentlichkeit eher auf großräumige Muster. Eine versteckte Vielfalt bleibt dabei außer Acht: kleine, unscheinbare Wespen, Gallmücken, Fliegen, Käfer und andere Insekten, die in Pflanzen leben. Dabei sind sie sehr verbreitet. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Göttingen und des ungarischen HUN-REN Centre for Ecological Research. Sie haben über 23.000 Grashalme vermessen, seziert und nach Insekten abgesucht. In zehn mehrjährigen Gras-Arten fanden sie 255 Arten von Insekten, in fünf einjährigen Gras-Arten keine einzige. Je länger die Halme einer mehrjährigen Gras-Art sind, desto größer ist die Artenvielfalt der darin nachgewiesenen Insekten. Rund ein Drittel der Insekten-Arten ernährt sich direkt vom Gras. Die übrigen Arten, fast alles Wespen, leben parasitisch von den pflanzenfressenden Insekten. Nahezu zwei Drittel der Insekten ist spezialisiert auf Gräser, die Hälfte davon auf einzelne Gras-Arten. Teile des Grünlands sollten mehrere Jahre ungemäht bleiben, so das Fazit. Stabile Insekten-Populationen brauchen ungestörte Refugien mit intakten Grashalmen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Basic and Applied Ecology veröffentlicht.
Weiterlesen: Verborgene Insekten-Vielfalt in Grashalmen durch Mähen bedroht
Ziel des Buches ist es, das Erkennen von Brombeerarten vom Odium der Unerlernbarkeit zu befreien und den in fast jedem Menschen zumindest latent enthaltenen Sammler-- und Jägergeist zu wecken.
Der Agrarökologe Prof. Dr. Teja Tscharntke von der Universität Göttingen hat die Mendel-Medaille 2026 der Leopoldina erhalten. Die Nationale Akademie der Wissenschaften ehrt ihn damit für seine herausragenden Pionierleistungen in der Ökosystemforschung und deren Anwendung im Naturschutz und in der Landwirtschaft. Die festliche Preisverleihung fand am 15.4.2026 am Hauptsitz der Leopoldina in Halle statt. Die Mendel-Medaille wurde 1965 zu Ehren Gregor Mendels (1822 bis 1884), dem Begründer der Vererbungslehre, gestiftet. Mit der Auszeichnung würdigt die Leopoldina Pionierleistungen auf dem Gebiet der allgemeinen und molekularen Biologie oder Genetik.
Weiterlesen: Mendel-Medaille der Leopoldina für den Agrarökologen Teja Tscharntke
Fachtagung Bodenbiodiversität - Bodenbiodiversität zwischen Forschung, Monitoring und Governance: Funktionen verstehen, Methoden weiterentwickeln, Perspektiven vernetzen
Am 23.10.2026 findet in Berlin die DAF-Jahrestagung zum Thema „Systemische Weiterentwicklung von Landwirtschaft und Ernährung“ statt. Zudem wird eine Nachfolge für die Mitarbeit im DAF-Vorstand gesucht.
NFDI4Biodiversity bietet ein umfangreiches Trainingsportfolio zum Forschungsdatenmanagement für Biodiversitäts-, Ökologie- und Umweltdaten an. Von Einsteigerkursen bis zu intensiven Seasonal Schools – die Angebote fördern Kompetenzen im Umgang mit Daten, die für alle Schritte im Forschungsprozess bis hin zu einer möglichen Veröffentlichung der Daten hilfreich sind. Teilnehmende lernen u.a. reproduzierbare Analysen, Metadatenstandards, rechtliche Aspekte und Datenpublikation kennen. Die Kurse und Materialien sind kostenlos, meist online zugänglich und auf Englisch es gibt aber auch deutschsprachige Angebote.
Die Tage der Biodiversität 2027, als Fortsetzung der erfolgreichen Konferenzreihe des Netzwerks Biodiversität Österreich, finden vom 23. bis 27. Februar 2027 an der Universität Innsbruck statt. Unter dem Leitmotiv „Land der Berge, artenreich? Gemeinsam Vielfalt sichern“ werden Perspektiven aus Forschung, Praxis und Governance in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol beleuchtet.
Weiterlesen: Tage der Biodiversität - 23. bis 27. Februar 2027






