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  • Käfer
  • Blume - Photo: Orchid murio, det. A. Lampei Bucharova, Spain © S. Rösner
  • Wald - Photo: Bialowieza primeval forest, Poland. © S.Rösner | pixeldiversity

    European Ecological Federation: Ökologie ohne Grenzen

    von Tatiane Micheletti (Helmholtz Centre for Environmental Research)

    Ökologische Herausforderungen machen nicht an Landesgrenzen halt – ökologische Forschung sollte es ebenfalls nicht tun.

    Die European Ecological Federation (EEF) vereint die nationalen ökologischen Fachgesellschaften Europas mit dem Ziel, die ökologische Forschung durch Zusammenarbeit, Wissensaustausch und gegenseitige Unterstützung zu stärken. Langfristig möchte sich die EEF zu einem aktiven europäischen Netzwerk entwickeln, das Forschende und Fachgesellschaften dabei unterstützt, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, Expertise zu bündeln, neue Kooperationen aufzubauen und die Voraussetzungen zu schaffen, um ökologische Fragestellungen auf europäischer Ebene zu bearbeiten.

    In vielen Ländern Europas beschäftigen sich Forschende mit ähnlichen Fragestellungen, erheben vergleichbare Daten und stehen vor ähnlichen methodischen und organisatorischen Herausforderungen. Dennoch kommen zahlreiche potenzielle Kooperationen nicht zustande – sei es aufgrund geografischer Distanzen, unterschiedlicher Förderstrukturen, institutioneller Grenzen oder schlicht fehlender Gelegenheiten zum Austausch. Die EEF möchte dazu beitragen, diese Barrieren abzubauen.

    Mit Blick auf die Zukunft verfolgt die EEF das Ziel, transnationale Netzwerke für Freilandforschung, Monitoring, Aus- und Weiterbildung sowie Kapazitätsaufbau zu fördern. Darüber hinaus soll die Entwicklung großer, interoperabler ökologischer Datenbanken unterstützt, die gemeinsame Analyse komplexer und großskaliger Datensätze erleichtert und insbesondere die Vorbereitung und Koordination wettbewerbsfähiger europäischer Forschungsverbünde gestärkt werden.

    Derzeit befindet sich die EEF in einer Übergangsphase und arbeitet im Hintergrund am Aufbau einer tragfähigen europäischen Organisations- und Verwaltungsstruktur. Nach ihrer Etablierung soll diese Struktur den ökologischen Fachgesellschaften Europas dabei helfen, geeignete Kooperationspartner zu finden, Erfahrungen auszutauschen, erfolgreiche Initiativen sichtbar zu machen und den Übergang von nationalen zu europäischen Aktivitäten zu erleichtern.

    Von einem Netzwerk zu vielen

    Für den Herbst 2027 ist die Einreichung eines Antrags für eine COST Action geplant. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit dem Ziel, europäische wissenschaftliche Netzwerke aufzubauen und langfristig zu koordinieren. Zukünftige Trainingsangebote könnten Themen wie den Aufbau internationaler Kooperationen, die Organisation dezentraler Freilandstudien, die Entwicklung großer Datenbanken, Big-Data-Analysen, die Koordination europäischer Forschungsprojekte sowie die Vermittlung ökologischen Wissens im internationalen Kontext behandeln.

    Das übergeordnete Ziel besteht nicht darin, ein dauerhaft zentral gesteuertes Netzwerk aufzubauen. Vielmehr sollen zahlreiche eigenständige Working Groups entstehen, die sich unabhängig weiterentwickeln können. Diese Arbeitsgruppen könnten sich wissenschaftlichen Fragestellungen – etwa der Gemeinschaftsökologie –, methodischen Herausforderungen – beispielsweise der Modellierung von Artenverbreitungsdynamiken –, bestimmten Ökosystemen wie terrestrischen, limnischen oder marinen Lebensräumen oder gemeinsamen Zielen wie Naturschutz, Wissenschaftskommunikation, Politikberatung oder der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft widmen.

    Bis zum Ende der geplanten COST Action sollen diese Working Groups ihre eigenen wissenschaftlichen Profile, Forschungsprogramme und Förderstrategien entwickelt haben. Idealerweise werden mehrere Gruppen anschließend in der Lage sein, eigenständige COST Actions, europäische Forschungsverbünde oder andere internationale Initiativen zu initiieren. Die EEF wird diese entstehenden Gemeinschaften dabei unterstützen, geeignete Partner zu finden, Projektanträge zu entwickeln und die notwendige Förderung einzuwerben.

    Während wir diese Strukturen aufbauen und weiterentwickeln, möchten wir Sie bereits heute auf zwei wichtige Termine aufmerksam machen.

    1. Joint Nordic Society Oikos und der GfÖ Conference (Odense, Dänemark, September 2026)
      Halten Sie Ausschau nach dem EEF-Stand! Dort finden Sie Flyer und Informationsmaterialien, mit denen Sie sich in Ruhe über unsere Ziele und Aktivitäten informieren können.
    2. AEET, SFE² und EEF Joint Meeting (Zaragoza, Spanien, 20.–24. September 2027)
      Unter dem Motto „Together in Ecology: Bridging Nature and Society for Resilient Futures“ wird diese Tagung zeitlich mit unserer geplanten COST Action zusammenfallen. Wir freuen uns darauf, dort die nächsten konkreten Schritte zur Weiterentwicklung des Netzwerks offiziell vorzustellen.

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    The Ecological Society of
    Germany, Austria and Switzerland

     

    Adresse

     

    Gesellschaft f. Ökologie e.V.
    c/o Institut für Ökologie

    Kathrin Dieckgräber

    Technische Universität Berlin
    Rothenburgstr. 12

    12165 Berlin
    Deutschland

    Kontakt
     
     
    T. Tel.: 0 30/31 47 13 96
    M. mobil: 01 51/64 33 43 08
     
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    www.gfoe.org
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