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Ecology across borders: 1500 ÖkologInnen kommen zu internationaler Konferenz

11.-14. Dezember 2017
ICC Gent, Belgien
 

1500 Ökologen und Ökologinnen aus etwa 60 Ländern kommen nächsten Monat nach Gent, Belgien, zur gemeinsamen* Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie - ‘Ecology across Borders’.

Mit etwa 600 Vorträgen und 550 Postern werden die Teilnehmer innerhalb von vier Tagen die neuesten Errungenschaften aus allen Disziplinen der ökologischen Forschung der Öffentlichkeit präsentieren. Zu den Höhepunkten zählen:

  • Klimawandel und Evolution – neue Einblicke in die Art und Weise wie sich Pflanzen und Tiere in Städten schneller dem Klimawandel anpassen und wie aktuell ablaufende Evolution im urbanen Umfeld erforscht werden kann
  • Die ersten quantitativen Schätzungen und Vorhersagen zu Änderungen des Korallenbesatzes in nicht überwachten Teilen des Great Barrier Reefs durch Korallenbleiche, Krankheiten, Zyklonen und Massenvermehrungen von giftigen Seesternen
  • Eine Reihe von Bürgerwissenschaftsprojekten (Citizen Science): unter anderem ein Projekt aus Großbritannien bei dem Sekundarschüler Säugetiere mit Kamerafallen untersuchen, und ein Projekt aus Dänemark bei dem mit Hilfe von Museumssammlungen und Schülerexperimenten ein insgesamt 150 Jahre umfassender Datensatz zu Ameisenpopulationen und –verbreitungen erstellt und ausgewertet werden konnte
  • Eine Übersicht der Herausforderungen und Chancen für die Britische Agrarpolitik nach dem Brexit
  • Neue Technologien um die Nutzung von natürlichen Ressourcen in Wäldern zu überwachen in denen immer weniger Jaguare und Pumas leben, sowie ein Model um Tigerattacken auf Menschen und Vieh vorherzusagen und zu verhindern, nur auf Basis von Sichtungen der Großkatzen

*Die diesjährige Jahrestagung wird zusammen mit der British Ecological Society (BES), der Nederlands-Vlaamse vereniging voor ecologie (NecoV) und der European Ecological Federation (EEF) ausgerichtet.

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Journalisten sind auf der Konferenz herzlich willkommen. Um bereits im Vorfeld einen Presseausweis zu beantragen, melden Sie sich bitte bei

Juliane Röder
GfÖ Pressestelle
Email: presse@gfoe.org
Tel: +49 (0) 6421 28 23381

Folgen Sie der Veranstaltung auf den sozialen Medien #EAB2017

AK Naturschutz & Renaturierungsökologie

Der Arbeitskreis „Naturschutz und Wissenschaft“ der GfÖ und der BBN haben ein Papier zum Thema "Allgemeine Anforderungen für die Hochschulausbildung in Studiengängen im Bereich Naturschutz" vefasst.

Aus dem Inhalt:

Das Berufsfeld Naturschutz und Landschaftspflege steht vor vielfältigen neuen Herausforderungen. In verschiedenen Bereichen werden fachlich deutlich höhere Anforderungen als in vergangenen Zeiten gestellt. Neue Tätigkeitsfelder entstehen, die mit neuen Stellen und Aufgaben verknüpft sind, beispielsweise im Arten- und Biotopschutz, zur Klimaanpassung, für die Steuerung in der Flächennutzung, bei Änderungen der Landnutzungssysteme oder der Umsetzung von Zielsetzungen zu NATURA 2000 und neuen Finanzierungsinstrumenten. Insofern wachsen die Chancen für junge Menschen auf eine sehr innovative und erfüllende Tätigkeit in diesem interessanten und vielseitigen Berufsfeld" ...
 
Das Dokument finden Sie hier: Positionspapier (pdf)

Landscape 2018 - Frontiers of agricultural landscape research

Agricultural landscapes are shaped by human activities and are subject to permanent change through the interplay of natural processes, land use and societal developments. Knowledge about the underlying processes of landscape dynamics at all relevant spatial and temporal scales is the prerequisite for sustainable landscape management. The aim of the conference is to present recent advances in landscape research to enhance the development of sustainable agricultural land use and landscape strategies. The particular objective is to bring together key fi ndings from relevant disciplinary and interdisciplinary approaches as well as from basic and application-oriented research.

Pre‐announcement of the Belmont Forum‐BiodivERsA Call on biodiversity scenarios

The Belmont Forum and BiodivERsA are pleased to announce the launch of their joint call on the following theme: Scenarios of biodiversity and ecosystem services.
The call is planned to be launched in October 2017, with a closing date in March 2018 (with the submission of a pre‐registration in December 2017) [Indicative schedule].
Scientific teams will be invited to form transnational research consortia with teams from minimum 3 countries participating in the call. Proposals have to be exclusively written in English.
The research proposals will be evaluated across criteria of scientific excellence and policy /societal relevance/stakeholder engagement (for more information on stakeholder engagement in funded projects, please check the BiodivERsA Stakeholder Engagement Handbook). It is also expected that the international added value of the projects will be clearly demonstrated.
At this stage, the following countries have expressed a preliminary interest to participate to the call: Argentina, Brazil (State of Sao Paulo), Bulgaria, Canada, Estonia, Finland, France, Germany, Hungary, Ireland, Ivory Coast, Lithuania, The Netherlands, Norway, Poland, Romania, Slovakia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, United States Austria, Belgium and Portugal are also likely to participate to the call (their participation however still needs to be confirmed). The updated list of participating countries will be published on the Belmont Forum and BiodivERsA websites.
We invite you to regularly consult the Belmont Forum and BiodivERsA websites, on which information on the call will be regularly updated.

150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

Die 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft wird auf Einladung des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von Freitag, 29. September (Anreisetag) bis Dienstag, 3. Oktober 2017 (Exkursionen) in Halle (Saale) stattfinden.
Das Programm der Jubiläumstagung wird ein breites Spektrum von Themen unter dem Motto "Ornithologie - von der Vergangenheit in die Zukunft" abdecken. Anmeldeschluss für mündliche Vorträge ist der 31. März 2017, Posterbeiträge können noch bis zum 1. August angemeldet werden.
Details unter www.do-g.de

Workshop: Was ist Naturschutz?

Liebe GfÖ-Mitglieder,
 
Workshop am 16.-17. Februar 2017 in Gießen: Was ist Naturschutz - eine Reflexion über Motive und Zielkonflikte im Naturschutz
 
Der GfÖ-Arbeitskreis „Naturschutz und Renaturierungsökologie“ wird am 16/17.2.2017 einen Workshop zur Definition des Naturschutzes in Gießen durchführen.
Interessenten an diesem Workshop sind herzlich eingeladen sich über die folgende Seite weiter zu informieren und anzumelden
 
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb08/Inst/botanik/spezbot/AGNaSchu
 
Das Treffen soll dem Diskurs über die Motivation für den Naturschutz (ethische Argumente, Ökosystemdienstleistungsbegrüundungen, Heimatschutz, etc.) dienen und dem behördlich/rechtlichen und angewandten Naturschutz gegenüber gestellt werden.  Indikatoren und  Instrumente des Naturschutzes, der Bedarf, die Umsetzung und die Erfolgs- und Effizienzkontrollen werden in verschiedenen Vorträgen vorgestellt und diskutiert, um den Begriff des Naturschutzes im Sinne des AKs zu schärfen.

Folgende Sprecher haben sich bereit erklärt Impulsvorträge zu verschiedenen Themenbereichen zu halten, um die Diskussion zu stimulieren:

  • Naturschutzbegründungen Prof. Martin Dieterich (Uni. Hohenheim)
  • Naturschutzethik, Eigenwert der Natur Prof. Martin Gorke (Uni. Greifswald)
  • Der Wert der Natur für Wirtschaft und Gesellschaft Prof. Dr. Bernd Hansjürgens (UFZ)
  • Instrumente des Naturschutzes Prof. Dr. Klaus Werk (Uni. Geissenheim)
  • Bedarf und Umsetzung – die behördliche Sicht Andreas Krüss (BFN)
  • Länderübergreifende Zielkonfliktlösungen im Naturschutz Dr. Daniel Lauterbach (Uni Potsdam)
  • Erfolgskontrolle, Effizienzkontrolle: wo fehlt es? Prof. Wolfgang Weiser (TU München)
  • Naturschutz und die Umsetzungsproblematik – die Sicht des Praktikers (Dipl. Biol. Rainer Gottfriedsen)
  • Naturbewusstsein (Dr. Uta Eser)

 
Mit freundlichen Grüßen,

Birgit Gemeinholzer, Nina Farwig und Wolfgang Weiser

Basic and Applied Dryland Research

Ankündigung Relaunch Basic and Applied Dryland Research -

Das Journal richtet sich im besonderen auch an diejenigen Mitglieder der GfÖ, die sich mit Trockengebiets- und Wüstenökologie beschäftigen.

BADR bietet auch optionale Open-Access Publikation an.

Mehr Informationen ...

Stakeholder Days zum 4. IPBES-Plenum

Das 4. Plenum der zwischenstaatlichen Plattform für biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecoystem Services, IPBES) findet vom 22. bis 28.2.2016 in Kuala Lumpur/Malaysia, statt. Unmittelbar vor dem Plenum der aktuell 124 Vetragsstaaten von IPBES  haben am 20./21.2.2016 die IPBES-Stakeholder Days stattgefunden. Die GfÖ wurde bei den Stakeholder Days durch den Schriftführer Stefan Hotes vertreten.

Die Stakeholder Days dienen dem Austausch zwischen gesellschaftlichen Gruppen, die am IPBES-Prozess interessiert sind. Neben wissenschaftlichen Organisationen und Institutionen nahmen Verbände des Natur- und Umweltschutzes sowie Indigenen-Organisationen und ein Industrievertreter teil. Ca. 100 Personen beteiligten sich an den Diskussionen zum laufenden IPBES-Arbeitsprogramm und den Möglichkeiten die vier Ziele von IPBES zu erreichen:

  1. Stärkung der Kapazität und der Wissensgrundlagen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik für die Umsetzung der Schlüsselfunktionen der Plattform
  2. Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu Biodiversität und Ökosystemleistungen auf und zwischen verschiedenen subregionalen, regionalen und globalen Ebenen
  3. Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu Biodiversität und Ökosystemleistungen im Hinblick auf thematische und methodologische Fragestellungen
  4. Kommunikation und Evaluation der IPBES-Aktivitäten, -Ergebnisse und -Erkenntnisse

Die Aufgaben, die sich der IPBES-Prozess gesetzt hat, erforden erhebliche Anstrengungen sowohl von Staaten als auch von Institutionen der Zivilgesellschaft. Der Aufbau von Kapazitäten zur Erstellung von Assessments und zur Berücksichtigung ihrer Ergebnisse bei politischen Rahmensetzungen und Entscheidungen zur Nutzung von Ökoystemen ist eine zentrale Herausforderung. Die Diskussionen im Rahmen der Stakeholder Days in Kulala Lumpur haben gezeigt, dass strukturelle Verbesserungen im IPBES-Prozess notwendig sind, um dies zu erreichen. Ein Beispiel ist die Auswahl von Expertinnen und Experten zur Beteiligung an Assessments; viele Personen mit relevantem Wissen haben noch nicht vom IPBES-Prozess gehört und der Möglichkeit sich zu beteiligen. In anderen Fällen scheitert eine breite Beteiligung an einer Regel in IPBES, die vorschreibt, dass 80% der an der Arbeit beteiligten Personen in den verschiedenen IPBES-Gremien von Regierungen vorgeschlagen werden müssen und nur 20% von Nichtregierungsorganisationen eingebracht werden können. Auch die Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern indigener Völker und lokaler Gruppen muss deutlich erweitert werden, wenn der Anspruch umgesetzt werden soll, verschiedene Wissenssysteme und Weltbilder im IPBES-Prozess umfassend zu berücksichtigen.

Das 4. Plenum von IPBES wird als erste Produkte der Plattform u.a. zwei Assessments diskutieren:

  • Thematisches Assessment zu Bestäubern, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion
  • Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen auf Grundlage eines Assessments und eines Leitfadens

Informationen zum aktuellen Verhandlungsprozess sind zugänglich unter anderem auf den folgenden Webseiten:

Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland:

International Institute for Sustainable Development (IISD):

IPBES-Sekretariat:

Hintergrundinformationen zum IPBES-Prozess sind außerdem zugänglich auf der den Webseiten der deutschen IPBES-Koordinierungsstelle:

des Forums Biodiversität Schweiz

Plattform Biodiversität Forschung Austria (letzte Einträge zu IPBES aktuell von 2012):