Pressemitteilungen der GfÖ

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Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen, Pressematerial und Informationen über die Gesellschaft für Ökologie. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie gerne unsere Pressestelle.


8
Sep

Die Mischung macht’s – diese Pflanzenarten sind bei vielen Bestäubern beliebt

Einige Schlüsselpflanzen sind unerlässlich, um mit Blühmischungen einen Großteil der Bestäuber in der Agrarlandschaft zu fördern. Das zeigen Studien von Daniela Warzecha von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Vier Pflanzenarten wurden demnach von rund 80 Prozent aller untersuchten Wildbienen- oder Schwebfliegenarten angeflogen. Die richtige Samenmischung könnte Agrarumweltprogramme daher noch erfolgreicher machen. Aktuelle Ergebnisse präsentiert die Ökologin am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

8
Sep

Stacheliger Besuch benötigt Nahrung und Unterschlupf im Garten

Wer ein Loch im Zaun sowie Hecken, Laubhaufen oder ein ungemähtes „wildes Eck“ in seinem Garten gedeihen lässt, hat gute Chancen einen Igel zu treffen. Das zeigt das Citizen Science Projekt „Die Igel sind los!“ der Universität für Bodenkultur Wien. Rund 200 österreichische Gartenbesitzer beobachteten die Tiere oder stellten Tunnel mit Futter auf, in denen der stachelige Besuch Spuren hinterließ. Jeder zweite Garten liegt demnach im Aktivitätsradius eines Igels. Aktuelle Ergebnisse präsentiert die Landschaftsplanerin Kristina Plenk am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

5
Sep

Künstliches Licht stört die Bestäubung

Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und Samenbildung von Pflanzen. Das zeigen aktuelle Studien von Eva Knop und Leana Zoller von der Universität Bern. Demnach werden Kohldisteln im Lichtkegel einer Lampe seltener von bestäubenden Insekten besucht und bilden 20 Prozent weniger Samen als solche in Dunkelheit. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Straßenlaternen in den Berner Voralpen auf. Aktuelle Ergebnisse präsentieren die Forscherinnen am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

5
Sep

Kadaver verrotten schneller in naturnahen Wäldern

Tierkadaver verrotten im naturnahen Wald schneller als im stark genutzten Forst. Das zeigte Christian von Hoermann von der Universität Ulm anhand von Ferkelkadavern in 75 deutschen Waldstücken. Hohe Temperaturen, aber auch reichlich Totholz oder ein lockerer Boden beschleunigen die Zersetzung. Diese Faktoren beeinflussen aasfressende Käfer empfindlich. Über aktuelle Ergebnisse und Schlüsse für Forstwirtschaft und Rechtsmedizin spricht der Forscher am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

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