Pressemitteilungen der GfÖ

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Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen, Pressematerial und Informationen über die Gesellschaft für Ökologie. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie gerne unsere Pressestelle.


5
Sep

Kadaver verrotten schneller in naturnahen Wäldern

Tierkadaver verrotten im naturnahen Wald schneller als im stark genutzten Forst. Das zeigte Christian von Hoermann von der Universität Ulm anhand von Ferkelkadavern in 75 deutschen Waldstücken. Hohe Temperaturen, aber auch reichlich Totholz oder ein lockerer Boden beschleunigen die Zersetzung. Diese Faktoren beeinflussen aasfressende Käfer empfindlich. Über aktuelle Ergebnisse und Schlüsse für Forstwirtschaft und Rechtsmedizin spricht der Forscher am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

31
Aug

Forscher tagen zum 150. „Geburtstag“ der Ökologie

Rund 500 Ökologen aus 34 Ländern von Norwegen bis Südafrika treffen sich vom 5. bis zum 9. September 2016 zur Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie an der Philipps-Universität Marburg. Unter dem Motto „150 years of ecology – lessons for the future“ ziehen sie Bilanz aus eineinhalb Jahrhunderten ökologischer Forschung und diskutieren aktuelle Ergebnisse, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. Die Gesellschaft verleiht zudem Preise an Forschungsarbeiten und prämiert ein Naturfoto sowie eine Infografik. Zum Dialog zwischen jungen und etablierten Wissenschaftlern lädt ein Speed-Dating an.

3
Sep

Tagungsbeitrag: Samen an Mountainbikes

Fahrräder transportieren nicht nur erholungswillige Sportler, sondern auch die Samen von Pflanzen. Bis zu fünf Kilometer können Mountainbikes flache und nadelförmige Samen auf feuchten Waldwegen befördern, wie Studien der Freiburger Pflanzenökologin Dr. Gesine Pufal zeigen. Gelangen so Samen invasiver Arten in empfindliche Ökosysteme, kann das für die Biodiversität problematisch werden. Die Ergebnisse und den sportlichen Versuchsaufbau erläutert die Pflanzenökologin am 3. September 2015 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Göttingen.

2
Sep

Tagungsbeitrag: Wildpflanzen erhöhen Ertrag

Landwirte säen einheimische Wildpflanzen in Felder, um die Biodiversität in Kulturlandschaften zu fördern. Dass auch die benachbarten Kulturen und die Landwirte somit wirtschaftlich davon profitieren, zeigt eine aktuelle Studie des Schweizer Agrarökologen Matthias Tschumi. Demnach vermindert die angesäte Blumenmischung den Schädlingsbefall im benachbarten Acker und steigert den Ertrag um bis zu 10%. Am 2. September 2015 stellt er erstmals seine Ergebnisse auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Göttingen vor.

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